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Reden? Gerne, aber dann miteinander.

Das Mitarbeitergespräch als zentrales Führungsinstrument

 

Ausschlaggebend für den Erfolg eines Mitarbeiters sind nicht nur dessen Fähigkeiten alleine. Auch die Qualität der Zusammenarbeit mit seinen Führungskräften spielt hier eine wesentliche Rolle. Die täglichen Gespräche zwischen Führungskraft und Mitarbeiter können das eigentliche Mitarbeitergespräch nicht ersetzen.

Das Mitarbeitergespräch (MAG) basiert auf den Aufgaben und Zielen des Mitarbeiters. Diese orientieren sich wiederum an den Grundsätzen und Zielen des Unternehmens.

 

Die Erfahrung zeigt, dass das MAG eine klare Struktur haben und regelmäßig durchgeführt werden sollte. Es ist ein ergebnisorientiertes Gespräch. Dieses Verständnis hilft allen Beteiligten: beide Seiten können sich so auf das Gespräch gezielt vorbereiten.

 

Ziele des MAG:

  • Intensiver Austausch in einem definierten Rahmen.
  • Gezielte Impulse für den gemeinsamen Erfolg.
  • Stärkung der Beziehung und des Vertrauens.

 

RSC Praxis-Tipp:

 

Offene Fragen stellen und Aktives Zuhören sind allseits bekannte Gesprächstechniken.

Uns erscheint es noch wichtiger, den Mitarbeitern Zeit und Raum zu geben. Vertrauen Sie der „Magie der Pause“. Sorgen Sie dafür, dass der Mitarbeiter ⅔ Gesprächsanteil hat. Signalisieren Sie Wertschätzung. Interessieren Sie sich für Hintergründe. Führen Sie das Gespräch lösungsorientiert.

 

Das Mitarbeitergespräch kann aus folgenden Bausteinen bestehen:

 

  1. Arbeitssituation
  2. Zielbilanz
  3. Zielvereinbarung
  4. Feed Back
  5. Persönliche Entwicklung

 

Beurteilungen und Gehaltsverhandlungen sollten von dem reinen Mitarbeitergespräch abgekoppelt sein. Diese beiden Themen „überschatten“ das eigentliche Mitarbeitergespräch und verringern die Chancen für ein offenes und zielführendes Gespräch.

 

In der Praxis stellen wir häufig fest, dass das Für und Wider des Mitarbeitergesprächs an sich diskutiert wird. Führungskräfte sagen häufig, dass es mit den ‚guten’ Mitarbeitern nicht notwendig sei und mit den ‚schwächeren’ Mitarbeitern zu schwierig.

 

Unsere Erfahrung ist, dass das MAG mit den Leistungsträgern einfach ist - sowohl in der Vorbereitung als auch in der  Durchführung. Der Mehrwert liegt in der Wertschätzung für jene Mitarbeiter, die das Team tragen und für die man sich als Führungskraft in der Alltagshektik häufig zu wenig Zeit nimmt.

 

Um intensive Gespräche mit den ‚schwächeren’ Mitarbeitern kommt man ohnehin nicht herum! Gerade in diesen Fällen ist es wichtig, ein strukturiertes MAG einzusetzen, das Erwartungen aufzeigt und Impulse gibt! Wir unterstützen Sie gerne darin und nennen Ihnen die 5 Leitfragen zur effektiven Gesprächsvorbereitung. Wir machen Sie auf die wichtigsten Merkmale für das MAG mit den leistungsschwächeren Mitarbeitern aufmerksam. Und wir zeigen Ihnen, wie Sie in der Phase nach dem MAG Zeit gewinnen werden durch eine Verteilung der Verantwortung.

 

Sprechen Sie uns an.